Informationen, Tipps & Tricks bei Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Eine Geburt wird weithin als Wunder bezeichnet, was es ja auch ist. Bedenkt man, dass aus einem Romantischen zusammen sein ein neues Leben entstehen kann. Es muss sehr viel passen, damit ein Leben entsteht. Ist es passiert, so tut der weibliche Körper alles dafür, dass dem neuen Leben nichts passiert und es zu einem gesunden Baby heranreift.

Der Körper der Frau gibt alles Wichtige zuerst an den wachsenden Fötus. Viele kennen die Begeisterung, wenn man das erste Mal spürt, dass sich der mit Freuden erwartete Nachwuchs rührt. Leider hat eine Schwangerschaft für viele werdende Mütter eine negative Begleiterscheinung: Sodbrennen und Übelkeit.

Übelkeit kennt jeder. Allerdings gibt es viele, die mit Glück behaupten können, dass sie Sodbrennen nicht kennen. Es hat Ähnlichkeit miteinander. Beim Sodbrennen gibt es ein unangenehmes Gefühl. Es kommt von unten in den Hals. Es kann brennen und mit einem sehr üblen Geschmack verbunden sein. Sodbrennen kann viele Ursachen haben.

Während der Schwangerschaft wird das Sodbrennen durch das Hormon Progesteron ausgelöst. Progesteron wird vom Mutterkuchen produziert. Es entspannt die Uterusmuskeln, was wichtig ist, um den Fötus zu schützen. Zwischen Magen und Darm befindet sich ein Schließmuskel, da er auch durch das Hormon entspannt, kann nun Magensäure in die Speiseröhre laufen und Sodbrennen auslösen. Der Magen muss sich zum Verdauen bewegen, was in Wellen geschieht. Dieser Bewegungsablauf wird durch Progesteron ebenfalls verlangsamt. Mit der Zeit wächst der Fötus, das verlangsamt auf der einen Seite die Ausscheidungen und auf der anderen Seite drückt es die Magensäure hoch in die Speiseröhre.

Etwa 20% der Schwangeren hat großes Pech und fast von Anfang an mit Übelkeit und oder Sodbrennen zu kämpfen. Im Zeitraum der letzten drei Schwangerschaftsmonate müssen sich ungefähr 70% der werdenden Mütter mit Sodbrennen und oder Übelkeit herumschlagen.

Man kann jetzt sagen, das Sodbrennen einfach zu einer Schwangerschaft gehört und es hinnehmen. Aber da es alles andere als angenehm ist, will man es lieber loswerden. Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft, wo noch andere Dinge hinzukommen, die einem den Alltag schwer machen, wie Wasser in den Füßen, Rückenschmerzen oder schlechter Schlaf. Es gibt einige Medikamente, welche die Magensäure binden und so Sodbrennen verhindern. Nur will man in der Schwangerschaft Medikamente einnehmen? Nein. Will man nicht, selbst wenn sie harmlos sein sollen.

Was kann man dann während der Schwangerschaft unternehmen, um das Sodbrennen los zu werden? Es gibt einige kleine Tricks, die man ausprobieren kann. Bei jedem ist es ja etwas anders. Wenn man Glück hat, findet man für sich selber etwas, dass das Sodbrennen mindert und im besten Fall komplett verschwinden lässt.

Es gibt Nahrungsmittel, die Sodbrennen auslösen können. Natürlich handelt es sich dabei um so leckere Sachen wie Schokolade, Zitrusfrüchte und Kaffee. Alkohol fällt auch darunter, aber den sollte man in während einer Schwangerschaft eh meiden. Auch Gewürze, z. b. im Essen können Sodbrennen auslösen.

Mit dem Wachsen des Fötus wird der Platz im inneren der Frau weniger, so sollte man mit Fortschreiten der Schwangerschaft die Mahlzeiten aufteilen. Also lieber mehrere kleine Mahlzeiten essen, als eine Große. In dem Zusammenhang sollte man, sich von Anfang an angewöhnen, gründlich zu kauen. Die Verdauung beginnt bereits im Mund. Je besser gekaut wird, je mehr wird der Magen entlastet.

Natürlich ist es, besonders während der Schwangerschaft, wichtig genug zu trinken. Aber lieber nicht während des Essens, denn trinken beim Essen sorgt dafür, dass sich der Magen weiter ausdehnt und dafür früher oder später nicht mehr viel Platz.

Wenn möglich sollte man sich eine Stunde lang nach dem Essen nicht hinlegen. Im Liegen ist die Gefahr größer, dass Magensaft in die Speiseröhre fließt und Sodbrennen auslöst. Für da hinlegen und schlafen gilt Ähnliches. Immer mit erhobenem Kopf schlafen, z. B. auf mehreren Kissen oder falls möglich die Matratze aufstellen. Dann kann die Schwerkraft ihre Arbeit erledigen und dafür sorgen, dass nichts aus dem Magen in die Röhre läuft.

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