Chronisches Sodbrennen ist gefährlich

Viele Menschen leiden öfter unter Sodbrennen. Erbrechen, Übelkeit, Aufstoßen, sauren Geschmack im Mund und brennendes Gefühl sind häufig Symptome von Sodbrennen. Dies führt auf die Magensäure zurück, welche bei Sodbrennen in die Speiseröhre fließt. Die Schleimhaut der Speiseröhre kann beim chronischem Sodbrennen angegriffen werden und schwere Schäden hinterlassen. Dies kann im schlimmsten Fall zu Geschwüren führen. Sodbrennen sollte nicht ignoriert, sondern behandelt werden.

Tipps und Hilfsmittel gegen Sodbrennen

Eine Linderung kann schon ein Glas frisch gepresster Zitronensaft sein, oder ein saurer Apfel. Ein hilfreiches Hausmittel ist beispielsweise Backpulver. Natron ist auch sehr hilfreich, da es die Säure im Magen neutralisiert. Medikamente gegen Sodbrennen sind auch möglich. Genauere Informationen über Medikamente gegen Sodbrennen erfährt man vom Hausarzt oder der Apotheke.

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Die Hälfte aller werdenden Mütter haben mit Sodbrennen zu kämpfen. Sodbrennen ist ein Aufsteigen von Magensäure. Die Magensäure landet in die Speiseröhre und löst somit das brennen hinter dem Brustbein und einem Schmerz im Brust- bis Halsbereich aus. Hormone sorgen in der Schwangerschaft dazu, dass Gewebe und Muskulatur lockerer werden. Der Schließmuskel am Ausgang der Speiseröhre hat wenig Spannkraft. Die Magensäure kann somit in die Speiseröhre zurückfließen und Sodbrennen auslösen.

Tipps um Sodbrennen in der Schwangerschaft zu vermeiden

Schwangere sollten Koffein, Süßigkeiten, scharf und sehr stark gewürztes Essen vermeiden, oder wenig zu sich nehmen. Unbedingt sollten auch Schwangere auf fettarme Nahrung achten. Ratsam ist es auch mehrere Mahlzeiten in geringeren Mängen über den Tag verteilt zu sich zu nehmen, als größere Mahlzeiten. Ein Glas Milch oder eine Scheibe Toastbrot kann auch das Sodbrennen lindern. Auch Sellerie Tee ist ein hilfreiches Mittel gegen Sodbrennen. Eine werdende Mutter sollte darauf achten, am Tag reichlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Nach dem Essen sollte vermieden werden sich gleich hinzulegen, sondern lieber noch mit dem Schlafen gehen warten. Des Weiteren sollten Schwangere darauf achten, sich mehrere Polster oder Kissen unter den Kopf zu legen, wenn man schläft. Durch die erhöte Lage gelangt die Magensäure nicht so leicht in die Speiseröhre. Sollte trotz verändertes Essverhalten keine Linderung eingetreten sein, so kann der Gynäkologe oder Hausarzt der werdenden Mutter homöopathische Mittel verschreiben. Werdende Mütter müssen aber nicht Angst haben, dass Sodbrennen nun für immer bleibt.

Spätestens nach der Geburt hat das Sodbrennen ein Ende.

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