Hausmittel und Tipps gegen die (Morgen) Übelkeit.

Ein sehr bekanntes und auch sehr lästiges Anzeichen für eine Schwangerschaft ist die Morgenübelkeit. Diese tritt vermehrt in der Frühschwangerschaft, also zwischen der 6. Und der 12. Schwangerschaftswoche auf. Wissenschaftler haben herausgefunden das an der Morgenübelkeit das Hormon HCG (Human Choriongonadotropin) schuld ist. Dieses wird in der ersten Zeit vermehrt vom Körper produziert. Zusätzlich wird die Übelkeit durch einen erhöhten Östrogengehalt und die Geruchsempfindlichkeit hervorgerufen. Die Morgenübelkeit tritt aber nicht nur am Morgen auf, wie der Name vermuten lässt, sondern kann auch am Nachmittag oder den ganzen Tag über vorhanden sein. Normalerweise verschwindet die Übelkeit nach dem dritten Monat, nachdem der Körper aufgehört hat, das Hormon HCG zu produzieren.

Es gibt aber wenige Frauen, die ihre ganze Schwangerschaft über mit diesem Schwangerschaftsanzeichen zu kämpfen haben.
Die Übelkeit in den ersten drei Monaten kann sehr unangenehm sein, trotzdem ist sie nicht schädlich für das Kind, solange die werdende Mutter genug Flüssigkeit und Nahrung zu sich nimmt. Sollten Sie jedoch feststellen, dass Sie keinerlei Nahrung oder Flüssigkeiten bei sich behalten können, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.
Wer nun mit einer starken Übelkeit zu kämpfen hat, kann diese durch einige Hausmittel lindern. Diese Tipps können Ihnen helfen die Übelkeit so gut es geht zu überstehen.

  • Vor dem Aufstehen sollten Sie sofort etwas sehr einfaches, wie eine Scheibe Knäckebrot oder Zwieback zu sich nehmen. Das Ganze können Sie im Bett knabbern, ungefähr 20 Minuten später können Sie aufstehen.
  • Versuchen Sie den restlichen Tag über, immer wieder sehr kleine Mahlzeiten zu essen. So wird der Magen nicht überfordert und Sie umgehen die Übelkeit und das eventuelle Erbrechen.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser oder Tee.
  • Versuchen Sie ihren Tag stressfrei zu gestalten, denn durch Stress kann die Übelkeit schlimmer werden.

Versuchen Sie dieser Tipps und Hausmittelchen und schauen Sie selbst welches Ihnen am besten hilft. Denken Sie immer daran, es gibt viele Schwangere, die mit Ihnen leiden.

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